Dom San Pietro und die Schwarze Madonna in Montegrotto

Pubblicato il 31 gennaio 2026 alle ore 14:16

Wenn Sie eine Mischung aus Geschichte, sakraler Kunst und lokalen Traditionen suchen, sind der Dom San Pietro und das Oratorium der Schwarzen Madonna in Montegrotto Terme ein Muss.

Dom San Pietro und Eliseo

Geschichte:

  • Römerzeit: Der Montagnon-Hügel beherbergte zwischen dem 1. Jh. v. Chr. und dem 2. Jh. n. Chr. ein großes Gebäude (wahrscheinlich ein Thermal- oder Wohnkomplex) mit Strukturen aus euganeischem Trachyt und einem Calidarium (Thermalbecken). Bei den Ausgrabungen für den Dom des 20. Jahrhunderts wurden Fundamentreste gefunden, die einem von Cassiodor erwähnten kaiserlichen Palast zugeschrieben werden, obwohl diese Hypothese noch umstritten ist.

  • Kirche aus dem 18. Jahrhundert: 1721 wurde eine neue Barockkirche erbaut (heute Oratorium der Schwarzen Madonna), um die baufällige mittelalterliche Pfarrkirche zu ersetzen. Sie enthielt den Glockenturm des Vorgängerbaus. Weihe: 1777 durch Bischof Nicolò Antonio Giustiniani.

  • Dom aus dem 20. Jahrhundert: Der Zustrom von Thermaltouristen und das Bevölkerungswachstum machten die Kirche aus dem 18. Jahrhundert unzureichend. Die Arbeiten begannen 1949 und wurden 1954 trotz der Bombardierungen des Zweiten Weltkriegs abgeschlossen. Weihe: 20. Juni 1963 durch Bischof Girolamo Bartolomeo Bortignon.

Architektur:

  • Stil: Modernisierte Romanik-Gotik mit drei Schiffen und polychromen Glasfenstern, die das natürliche Licht filtern.

  • Materialien: Euganeischer Trachyt (typisch für die Euganeischen Hügel) und Kalkstein für Außen- und Innenräume.

  • Entwerfer: Die Professoren Galliano (Freskenmaler der Villa Bugia in Abano Terme) und Armando Migliolaro, die traditionelle Elemente mit funktionalen Lösungen kombinierten.

Kunst:

  • Hauptaltar aus dem 17. Jahrhundert und die Holzstatue der Schwarzen Madonna, die um 1400 in der Ortschaft Mezzavia entdeckt wurde.

  • Altarbild von Luca Ferrari auf dem Hauptaltar. Fresken von Armando Migliolaro, Hauptaltar und Kruzifix von Luigi Strazzabosco, Kupfertafeln von Alberto Verza.

Kuriositäten:

Der Name leitet sich von der Familie Montagnone ab, die das Gebiet im Mittelalter beherrschte. Colle Montagnon:

  • Ebnung: Um den Dom zu bauen, wurde der Hügel dank des Beitrags der "Sampietrini" (Einwohner von Montegrotto) eingeebnet.

  • Weinberg: Vor den Arbeiten war das Gebiet von einem üppigen Weinberg bedeckt, der heute durch das religiöse Gebäude ersetzt wurde.

  • Verschwundene römische Gebäude: Am Fuße des Hügels wurde ein kreisförmiger Komplex aus Trachyt (wahrscheinlich mit römischen Thermen verbunden) bis ins Mittelalter genutzt. Die Deutung des angeblichen kaiserlichen Palastes bleibt ein archäologisches Rätsel.

Schwarze Madonna

Symbole und Traditionen:

  • Symbole - Schwarze Madonna: Trotz Ähnlichkeiten mit der Jungfrau von Tschenstochau ist ihre Geschichte eigenständig und mit der Befreiung von der Pest verbunden. Die Holzstatue wurde laut mündlicher Überlieferung um 1400 in Mezzavia (wahrscheinlich landwirtschaftliches Land) gefunden. Obwohl einige Quellen 1724 als Entstehungsdatum angeben, liegt die Verehrung davor. Historische Informationen besagen, dass die Einwohner 1630 während einer schweren Epidemie eine Votivwallfahrt zur Madonna della Salute in Abano Terme organisierten. Das Ende der Pest wurde der Fürsprache der Schwarzen Madonna zugeschrieben.

  • Tradition - Prozession am 25. April: Jedes Jahr am 25. April wird die Statue in einer Prozession vom Heiligtum der Madonna della Salute in Abano Terme (Monteortone) nach Montegrotto Terme getragen, im Gedenken an eine Wallfahrt aus dem 17. Jahrhundert, die eine Pest abgewendet haben soll.

  • Ritus: Die Prozession beginnt in Abano Terme - Monteortone und führt durch die Straßen von Montegrotto, unter Beteiligung von Gläubigen, lokalen Behörden und Musikkapellen. Casa Luna, nahe dem Zentrum gelegen, ist der ideale Ausgangspunkt, um an diesem jahrhundertealten Ritus teilzunehmen.

  • Symbolik: Die Schwarze Madonna gilt als Beschützerin der Gemeinschaft, verbunden mit der Befreiung von Krankheiten und göttlicher Gnade.

Fazit:

Nach der Erkundung des Doms San Pietro, der Schwarzen Madonna und der Euganeischen Hügel bietet Casa Luna einen idealen Zufluchtsort, um sich auszuruhen und neue Abenteuer zu planen.

 

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